Presse

GUTEX Thermoroom® Holzfaserdämmplatten © Fa. GUTEX

Verarbeitung GUTEX Thermoroom®, © Fa. GUTEX

Übergabe des RAL Zertifikates, v.l.n.r. Herr Christian Poprawa, Direktor Marketing Fa. Saint-Gobain Weber, Herr Burkhard Okel, 1. Vorsitzender Bundesverband Innenausbau, Element- und Fertigbau e.V., Frau Gudrun Siemens, Vertriebsleitung national/international Fa. GUTEX; Herr Kay Beyen, Obmann RAL Güteausschuß Innendämmsysteme © Fa. GUTEX

GUTEX Thermoroom® Holzfaserdämmplatten © Fa. GUTEX

04.03.2016

GUTEX Thermoroom® – die erste Innendämmung mit RAL Zertifizierung!

Sicherheit durch RAL Zertifizierung

Als erstes Innendämmsystem wurde die GUTEX Thermoroom® Innendämmung zusammen mit dem Innendämmsystem weber.therm eco aus Kalkputz RAL zertifiziert. Holzfaserdämmplatten und Kalkputze – das passt ideal zusammen. Beide zeichnen sich aus durch Bestwerte bei Diffusionsoffenheit, Feuchtepuffervermögen und aktiver Feuchtetransportleistung – ideale Voraussetzungen für ein „kondensat-tolerierendes“ Innendämmsystem.

Innendämmung ist das Zukunftsthema für Innenausbauer. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder besonders erhaltenswerten Fassaden sind Innendämmungen im Bestand eine sehr gute Möglichkeit, Gebäude nachträglich zu dämmen und deren Energieeffizienz nachhaltig zu verbessern. Innendämmungen erfordern, wie alle Systemaufbauten, eine gewerkeübergreifende, sorgfältige Planung, und Ausführung sowie besonderes Fachwissen.

Im Rahmen der „Qualitätsoffensive Innendämmung“, die der Bundesverband Innenausbau, Element- und Fertigbau e.V. (bief) in Zusammenarbeit mit der RAL-Gütegemeinschaft „Innendämmung“ und in enger Abstimmung mit der RAL-Gütegemeinschaft Trockenbau e.V. ins Leben gerufen hat, wurden auf dem FAF-Messestand des bief e. V. die ersten beiden RAL-Zertifikate an die Systemhersteller Saint-Gobain Weber und GUTEX feierlich übergeben.

Das Innendämmsystem aus GUTEX Thermoroom® und weber.therm eco ist diffusionsoffen und kann besonders viel Wasserdampf wieder in das Rauminnere abgeben. Es weist ein hohes Feuchtepuffervermögen auf und kann damit dem Innenraum, je nach Bedarf, Wasserdampf entziehen oder zurückgeben.

Das Innendämmsystem garantiert eine hohe aktive Feuchtetransportleistung durch eine hohe Sorptionsfähigkeit der Platte und hohe kapillare Leitfähigkeit des Putzsystems und ist dabei besonders hochwertig im Hinblick auf Baubiologie, Ökologie und Wohngesundheit.

Innendämmung oder Außendämmung – wann sollte wie gedämmt werden?

Außendämmung

Energetische Sanierungen von Außenwänden werden meistens von außen durchgeführt. Diese Dämmweise bietet vor allem folgende drei Vorteile:

  • Der kritische Taupunkt verlagert sich „in die richtige Richtung“ nach außen.
  • Da die Innenräumlichkeiten unbeeinträchtigt bleiben, verringert sich der Wohnraum nicht
  • Da die Dämmmaßnahme von außen vorgenommen wird, können Bewohner im Normalfall ohne größere Beeinträchtigungen in ihren Wohnräumen wohnen bleiben. 

Innendämmung

Bei einer energetischen Sanierung der Außenwand kann die Dämmung der Innenwände in folgenden Fällen die einzige Alternative sein:

  • Aufgrund ihrer Beschaffenheit und Gestaltung ist die Außenwand nicht für überdämmende Maßnahmen von außen geeignet.
  • Denkmalschutzbestimmungen stehen einer Überdämmung entgegen.
  • Durch Anbauten oder andere Hindernisse ist eine Fassade nicht oder nur schwer zugänglich.
  • Baurechtliche Vorgaben, wie einzuhaltende Grenzabstände, lassen eine Aufdämmung von außen nicht zu.

Die Vorteile der Innendämmung

Innendämmungen weisen gegenüber Außendämmungen auch ganz konkrete Vorteile auf:

  • Wohnungen in Mehrfamilienhäusern können einzeln modernisiert werden. So können z. B. Wohnungsbaugesellschaften die Modernisierung zeitlich mit einem Mieterwechsel koppeln.
  • Die Dämmarbeiten können witterungsunabhängig im Innenraum erfolgen.
  • Kostenersparnis durch den Verzicht auf Montagegerüste.
  • Bei temporär genutzten Räumen wie Ferienwohnungen, Gemeindesälen o.ä. sind die höheren Oberflächentemperaturen innen gedämmter Außenwandflächen vorteilhaft, da die Räume deutlich schneller aufgeheizt werden können.

RAL-zertifizierte Schulungen für Verarbeiter

In enger Zusammenarbeit mit der RAL-Gütegemeinschaft Trockenbau e.V. hat der Bundesverband Innenausbau, Element- und Fertigbau e.V. (bief)  eine Qualitätsoffensive gestartet. Im Zentrum der Aktivitäten steht eine intensive Schulung mit anschließender Zertifizierung. Die zu qualifizierenden Trockenbauunternehmen sollen so akribisch auf die folgenden wesentlichen Spezialthemen vorbereitet werden:

  • Analyse des Ist-Zustandes eines Gebäudes
  • Untergrundanalyse und Untergrundvorbereitung der Kernwand
  • Auswahl des richtigen Dämmstoffs und dessen richtige Verarbeitung
  • Auswahl der richtigen Oberflächenapplikation
  • Baustellenorganisation im Sinne der Auftraggeber
  • Optimierung der Bauabläufe im Sinne der Auftraggeber

Die Schulung inkl. Abschlussprüfung wird drei volle Tage dauern und Mitte des Jahres 2016 stattfinden. Die Termine können beim Veranstalter angefragt werden:

Bundesverband Innenausbau, Element- und Fertigbau e. V. (bief)
Flutgraben 2 | D-53604 Bad Honnef | info@innenausbau.org

 

Über GUTEX

GUTEX ist der erste Hersteller von Dämmplatten aus ökologischer Holzfaser in Europa und das erste Unternehmen weltweit, das Holzfaserdämmplatten mit einem homogenen Rohdichteprofil bis 240 mm Dicke im Trockenverfahren produzierte. Als Innovationstreiber hat GUTEX maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Holzfaser als die ökologische Alternative zu herkömmlichen Dämmstoffen etablieren konnte. Das in der 4. Generation geführte Familienunternehmen mit Sitz in Waldshut-Tiengen beschäftigt ca. 145 Mitarbeiter und produziert jährlich ca. 12 Millionen m² Holzfaserdämmplatten.