Der dämmende Kern des Forstpavillons

Die Aufgabenstellung

Ein Projektteam der Uni Stuttgart (Institut für Computerbasiertes Entwerfen (ICD), Institut für Tragskonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) und Institut für Ingenieurgeodäsie (IIGS) hat zusammen mit müllerblaustein HOLZBAUWERKE und Kuka Roboter GmbH eine robotergestützt angefertigte Holzkonstruktion entwickelt, welche auf der Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014 erlebbar gemacht wurde.

Unsere Lösung

GUTEX Multiplex-top Holzfaserplatten dienen in der Konstruktion (Schalentragwerk) dem Tauwasserschutz und entsprechen dem Projektziel, regionale, nachwachsende Baustoffe einzusetzen. Für den Holzbau wurden per Computer 243 Einzelelemente angelegt, die über robotergefräste Zinkenverbindungen wie ein 3D-Puzzle zusammengesetzt das Gesamtbauwerk ergeben. Die Außenhülle besteht aus mehreren Schichten.

Die Fakten auf einen Blick

  • Robotische Fertigung der Holzleichtbaukonstruktion mit siebenachsigem Roboter, plus Lasertracker und dreidimensionalem Laserscanner sowie integrativer computerbasierter Entwurfs-, Simulations- und Messverfahren.
  • 7.600 geometrisch unterschiedlichen Zinkenverbindungen
  • höchste Präzision: der Maximal-Wert der Abweichung liegt bei 0,86 Millimetern.
  • Forschungsprojekt „Robotik im Holzbau“.

Konstruktionslösungen

Sie möchten erfahren wie die Aufbauten im Detail aussehen? Ähnliche Konstruktionen wie sie hier eingesetzt wurden finden Sie hier beschrieben.

Mehr erfahren Sie im ausführlichen Bericht:

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